Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Thomas Narosy -
Number of replies: 5

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

vom BMBF in Kooperation mit dem BMVIT wurde das Projekt "Tablet-Peer-Learning" entwickelt. 

Peer Learning Schulprojekt mit Tablets - EINREICHUNGEN bis 30.6. an tabletprojekt@bmbf.gv.at
Factsheet für Schulen | Projektstruktur: grafische Übersicht | EINREICHFORMULAR

Ab sofort bis 30. Juni kann man sich für die Projektteilnahme bewerben. Die folgende Skizze (hier zum Download) gibt einen Überblick über das Projekt:


Teilnehmende Schulen können bezüglich der dem Projekt zur Verfügung gestellten Tablets zwischen den Betriebssystemen Android, iOS und Microsoft-Windows wählen.

Was dieses Projekt für eine KidZ-Schule bedeuten könnte:

  • Eine Möglichkeit, den im nächsten Jahr laufenden Schwerpunkt "KidZ macht Schule" durch diesen (insb.) Hardware-Support zu erleichtern bzw. zu unterstützen.
  • Die Chance für KidZ-Schulen, über die Schulgrenzen hinaus wirksam zu werden.
    (Dazu ein Gedanke: Als Expertenschulen sind zwar ausdrücklich KidZ-Schulen angesprochen. Insofern aber auch KidZ-Schulen unterschiedlich weit sein können, gibt es keinen Grund, warum nicht auch die Partnerschulen KidZ-Schulen sein können ... Ergo: Das Projekt könnte auch ohnehin bereits geplante oder bestehende Partnerschaften auf willkommene Art unterstützen. Erste Rückmeldungen aus Schulen weisen übrigens darauf hin, dass der Tablet-Support des Projekts insb. für Volksschulen eine interessante Option zu sein scheint.)

Bitte informiert eure KidZ-Bundeslandbetreuuer/innen im Falle einer Einreichung!

Herzlichen Gruß,
Thomas

In reply to Thomas Narosy

Re: Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Thomas Narosy -

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wie es scheint, gibt es ja in manchen Schule sehr reges Interesse an dem Projekt teilzunehmen. Insbesondere das große Interesse von Volksschulen bestätigt sich.

Insofern ein paar Verfahrensfragen zwischenzeitlich aufgetreten sind möchte ich dazu meine Meinung äußern:

  1. Es gibt mit tabletprojekt@bmbf.gv.at eine Adresse für Nachfragen, soweit diese tatsächlich erforderlich sind.
  2. Das Factsheet für Schulen und das Einreichformular (mehr an schriftlichen Vorgaben des BMBF gibt es nicht; und auch meine Projektgrafik ist bereits inoffizielle Interpretation!) geben einen bestimmten Rahmen vor, und ich würde diesen - meine Meinung dazu - im Sinne des jeweiligen Interesses einer Schule bzw. eines Clusters weitestgehend in diesem "unternehmerischen" Sinne auslegen. Schließlich sind es ja die jeweiligen Schulen selbst, die im Zuge des Projekts Arbeit und Verantwortung auf sich nehmen smile

Herzlich,
t

In reply to Thomas Narosy

Re: Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Helmut Hammerl -

Lieber Thomas

Glaube nicht, dass eine Schule dem Peer Tablet Call aus folgenden Gründen folgen wird:

Terminisierung des Calls kurz vor den Sommerferien. Noch ungünstger geht es nicht.
Tablets nur für ein jahr. The Day after? Nachhaltigkeit?
Betreuung von zwei weiteren Clusterschulen ( SWT: Am Beginn) bedeutet beachtliche Mehrarbeit für die Clusterschule und der dortigen eLearning-Koordinatoren und Systembetreuer.

lg Helmut

In reply to Helmut Hammerl

Re: Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Thomas Narosy -

Lieber Helmut, du sprichst viele wichtige Punkte an, die meines Wissens alle auch schon gegenüber der Projektleiterin (mehrmals - und von verschiedenen Seiten) angesprochen worden sind. Was es gefruchtet hat lässt sich alles an den bisherigen Projektunterlagen herauslesen - zum Teil als Nichtgeschriebenes zwischen den Zeilen ... 

Was die Schulbeteiligung betrifft: Ich glaube, das kann (oder muss) man entspannt sehen. In manchen Bundesländern scheint es einfach zu sein; in anderen eben nicht. Der Projektleitung ist allerdings auch klar kommuniziert worden, was die Netzwerke und Projekte leisten können - und was nicht. Von KidZ-Seite (da bin ich ja auch angesprochen gewesen) wird's auch noch eine schriftliche Stellungnahme geben (müssen).

Mehrarbeit

M.E. kann man damit nur pragmatisch umgehen: Entweder, das Projektangebot kommt allgemeinen, ohnehin geplanten Entwicklungen gerade recht. (Entsprechende Vorschläge habe ich auch aus KidZ-Sicht gemacht.) Dann sind es willkommene Ressourcen. Oder es passt nicht in den Plan. Dann einfach lassen smile 

Ich kann auch nur nochmals sagen: Ich hätte nie gedacht, dass das Angebot für VS so attraktiv ist. Das hat mich überrascht! Lassen wir uns also überraschen ...
Und beugen wir negativen Überraschungen rechtzeitig vor! smile

In reply to Thomas Narosy

Re: Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Andrea Fleischmann -

Lieber Thomas!

Martina Hochenauer, Kathrin Strehwitzer und ich haben mit Interesse die Projektunterlagen studiert und sind eigentlich zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangt wie Helmut Hammerl. Natürlich wäre es sehr reizvoll, eine große Anzahl an Tablets zur Verfügung zu haben, aber was uns ebenfalls von einer Projektbeteiligung absehen lässt, ist der enorme Dokumentations- und Terminaufwand, der mit diesem Projekt einhergeht. Neben den schon erheblich großen Herausforderungen im Unterricht, im weiteren schulischen Bereich und die Arbeit im KidZ-Projekt, lässt sich so ein aufwändiges Projekt nicht mehr zusätzlich bewerkstelligen. 

Liebe Grüße

Andrea, Martina und Kathrin

In reply to Andrea Fleischmann

Re: Projekt Tablet-Peer-Learning: CALL

by Thomas Narosy -

Liebe Andrea, Martina, Kathrin, es ehrt euch außerordentlich, dass ihr euch so seriös mit der Sache auseinandergesetzt habt! Und dass ihr eine klare Entscheidung getroffen habt!

Bitte KEIN schlechtes Gewissen (und das sage ich grundsätzlich auch allen, die überlegen, ob sie sich hier beteiligen sollen), wenn man zur Erkenntnis kommt, dass es dzt. einfach nicht passt oder nicht machbar wäre.

Ich kann umgekehrt auch sagen, dass es Schulen gibt, für die das Angebot gerade optimal und günstig "daherkommt". Sehr fein, wenn das so ist. smile

Die Situationen sind einfach je Schule unterschiedlich - und jede verantwortungsvoll und überlegt getroffene Entscheidung hinsichtlich dieses Projekts - egal, zu welchem Ergebnis sie führt - ist eine gute Entscheidung.

Herzlichen Gruß und schönes Wochenende!
Thomas