In den vergangenen Jahrzehnten veränderte sich die Struktur des landwirtschaftlichen Sektors enorm. Durch die Mechanisierung (den Einsatz von maschinellen Hilfsmitteln) sind die Betriebe heute um ein vielfaches Leistungsfähiger als noch vor 40 Jahren. Im Jahr 2010 lag die durchschnittliche Betriebsgröße bei 20 ha. Im Vergleich: In den USA ist der Durchschnittbetrieb für 180ha verantwortlich. Die Kleinstrukturiertheit hat zur Folge, dass sehr viele Betriebe als Nebenerwerb geführt werden, weil der Ertrag nicht für den Unterhalt ausreicht. Von Nebenerwerb spricht man, wenn weniger als 50% des Einkommens aus der landwirtschaftlichen Urproduktion stammen.