Adele Grill
„Mit
ganz vielen Aktionen verließen wir den Klassenraum, waren mit unseren Themen
sichtbar. Klar Stellung beziehen. Eintreten. Nicht austreten. Aber betretende
Pfade verlassen. Verlassen sein mit Meinungen, dranbleiben, sich anhalten an
der Sehnsucht. Und dann gibt es neue Wege. Weil mich jemand inspiriert. Weil
die Kinder Kinder sind, die wollen, die tun, die fragen, die lachen, die
traurig sind, wenn Hass schreit. Auf
das Benefizfest bin ich besonders stolz. ... die Zivilgesellschaft. Sichtbar in
einer vollen Kirche, lebendig. Pulsierend. Am Puls der Zeit. Impulsiv. Sich
einbringend. Musik, Tatkraft, Ideen. Unerwartet voll. Wobei es nicht die Menge
ausmacht. Sondern die Offenheit. Ich möchte Kinder nicht benützen. Ich möchte
ihnen Chancen geben, denn sie werden gebraucht, können viel. Und bringen 2400
Euro zusammen für die Romakinder in Rumänien.“
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