Adele Grill
„Ich
kann etwas tun! Dieser Satz sollte bleibend wirksam sein.“
„Lernen
durch Biografien verändert sie eigene Sichtweise, erweitert sie, bringt neue
Fragen zutage. Die Schüler/innen stellten vieles infrage, was bisher ungefragt
blieb und bekräftigten, was ihnen wert und wichtig war. Biografisches Lernen
ist vom Religionsunterricht nicht wegzudenken, denn es geht beim Glauben nicht
um eine Kopfsache, sondern um etwas, was die eigene Person GANZ umfasst. Die
persönlichen Fragen rund um das Sein, die Zweifel, die Kritik an herrschenden
Systemen, die Suche nach Gemeinschaft. Ich kann mich als Person nicht
herausnehmen und nur einen Stoff bedenken, der mit meinen eigenen
Lebensentwürfen absolut nichts zu tun hat. Dieses Innerste gilt es in Bezug zu
setzen mit dem, was an Schätzen so da ist in der christlichen Tradition, sei es
biblisch, liturgisch oder interkulturell. Dann
komme ich zu neuen Schlüssen, Erkenntnissen.“
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