Elfriede Faiman

„Klar ist mir aber auch, dass solche Erfahrungen aus unmittelbaren, zwischenmenschlichen Begegnungen für SchülerInnen durch keine andere Methodik zu ersetzen sind. Solche Besuche müssen gut und möglichst umsichtig vorbereitet werden, wobei wohl nie alle Facetten vorweggenommen werden können; aber seitens der Kinder im Volksschulalter kann eine in gewisser Weise unbefangene Offenheit vorausgesetzt werden. Sie selbst werden als Persönlichkeiten wahrgenommen, daher können auch sie das jeweilige Gegenüber ernst nehmen in der Begegnung. Das Bild des hörenden, gebenden Herzens, welches seinerseits durch Empfangen beschenkt wird, ist ein sehr passendes in diesem Kontext; und ein biblisch geläufiges obendrein.“

„Die Kinder der anderen Gruppe, von der Klassenlehrerin begleitet, konnten mit den BewohnerInnen sehr gute Gespräche führen über ihre Familien-Herkunftsländer.“  

„Den SchülerInnen der 4. Klasse im Schuljahr 2015/16 ist, so darf ich mit Fug und Recht behaupten, durch dieses Projekt sehr bald bewusst geworden, dass ein hörendes Herz und ein gebendes Herz auch ein empfangendes Herz ist. Wer Liebe verschenkt, bekommt viel Liebe zurück.“ 

„Was für die SchülerInnen von diesen Besuchen im Altersheim bleibt, ist sicher eine Überwindung von Berührungsängsten gegenüber älteren Menschen, zumindest ein Stück weit. Was bleibt, sind gute Erinnerungen, wenn sie zukünftig am Altersheim vorbeigehen. Was bleibt, ist der Auftrag, immer wieder neu caritativ zu handeln.“ 


 

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