Martina Köppel
„Ich habe dann auch mit den Schülern natürlich im Vorfeld zu dem Thema gearbeitet und sie auf diesen Tag vorbereitet. Als ich ihnen dann erzählt habe, dass ein Flüchtling, Herbert, in die Schule begleiten wird, hat mich eine Schülerin gefragt, ob dieser sie dann umbringen wird und ich sagte ihr, dass das genau der Grund für mein Projekt sei, damit ich ihr diese Angst nehmen könne. Ich habe die Schüler auch dazu ermutigt, alle ihre Fragen und Sorgen mit Herbert und seinem Begleiter zu teilen.“
„Zuerst
haben wir Informationen ausgetauscht, die ich bei der Projektarbeit genauer
beschreiben werde und dann haben wir gemeinsam gekocht und gegessen.“
„Aber es war ein sehr gelungener Workshop, der teilweise auch sehr emotional wurde und in den Schülern einiges bewirkt hat und auch viele Ängste abgebaut hat und ihnen so geholfen hat auch die Not und die Verzweiflung der Flüchtlinge zu sehen und mit Vorurteilen aufzuräumen.“
„Auch meine Kollegen sind dann später, nachdem sie mit den Schülern gesprochen hatten auf mich zugekommen und haben ihre Meinung revidiert und das Projekt auch positiv bewertet.“