Die Hoffnung hat zwei Orte
Thematisch war dieses Nachtgebet eine Auseinandersetzung mit Hoffnung in all ihren Facetten und der Kunst, ihr nachzuspüren, von ihrer Losigkeit bis zur Herzschrittmacherin, von Angesicht zu Angesicht, ansprechend und anSCHAUend und pro-vokativ. Mit beeindruckenden Texten, verfasst und gelesen von Siegmund Kleinl, mit Bildern von Johannes Haider, mit Bibeltexten und ihrer Auslegung durch Stadtpfarrer Johannes Salzl, in Stille und zu Glockenschlägen, wurde der vielfältigen und oftmals gegensätzlichen Erfahrung von Hoffnung nachgegangen.
Die Hoffnung hat zwei Orte: die Nacht und den Himmel
Die Hoffnung hat zwei Gegner: die Verzweiflung und die Vermessenheit
Die Hoffnung hat zwei Kinder: den Zorn und den Mut
Die Hoffnung hat zwei Gesichter: das Gebet und die Solidarität
Die Hoffnung hat zwei Freundinnen: die Aufmerksamkeit und die Widerständigkeit
Die Hoffnung hat zwei Hebammen: die Stille und den Tanz