Viele Vorbereitungen
Die Kinder der ersten Klassen waren „nur“ für die gesangliche Gestaltung
des Gottesdienstes mit allen anderen Kindern eingeteilt, deren Erarbeitung aber
eine große Herausforderung darstellte, da die Schülerinnen und Schüler alle
Lieder der Messe mitsangen. Die Viertklässler stimmten die Gottesdienstbesucher
mit einführenden Worten zum Missionssonntag ein. Eine dritte Klasse bastelte im
Werkunterricht die im Begleitheft der Missionszeitschrift vorgeschlagenen Pfaue
aus angemalten Papiertellern und Plastiklöffeln, die wir vor den Altar und auf
den Tabernakel stellen durften. Die farbenfrohen Kunststücke blieben auch nach
dem Missionssonntag noch einige Wochen an diesen Plätzen. Die Erstkommunionskinder übernahmen das Vorlesen der
Texte zum Kyrie und die Fürbitten. Mit der anderen dritten Klasse habe ich die
Lesung in Form von Sprechversen memoriert. Deren Inhalt war das Gebet, das
Mutter Teresa täglich gesprochen hat: „Herr, mache mich zum Werkzeug deines
Friedens“. Außerdem malten die Drittklässler vergrößerte Ausmalbilder von
Mutter Teresa an, nachdem wir uns über ihr Leben, ihre aufopferungsvolle
Hingabe zu den Armen und Kranken und über ihr Ordensgewand unterhalten hatten.
Diese fanden am Altar, am Ambo und unter der Kanzel Platz. Die Schüler vierte
Klasse arbeitete wie schon eingangs erwähnt mit der On Mission Zeitschrift,
lernten das Land, die Menschen und ihren Glauben in Indien näher kennen und
gestalteten zum Schluss zwei Plakate, die am Altar befestigt wurden.
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