Ein Samen - ohne Grund und Boden

So fühlte es sich an, als ich immer mehr Menschen auf der Flucht, die im Gasthaus Lazarus (zu dieser Zeit ca. 80 Männer) untergebracht waren beobachtete, sei es beim Einkaufen, beim Spaziergang oder beim Fußballspiel in der Nähe unserer Hauses. Wie kann ich mit diesen Menschen in Kontakt treten. Wie kann ich mehr für sie tun bzw. zumindest wie schaffe ich es meine eigenen Hemmungen abzulegen und sie einfach anzusprechen. Wie kann man sie besser integrieren und nicht nur einfach akzeptieren?

Auch in den Klassen war das Thema aktueller denn je und immer mehr negative Stimmen kamen auf und ich suchte nach einer guten Idee, hier ein Stück etwas verändern zu können. Zuerst wollte ich jemanden in die Schule einladen, der von seinen Erfahrungen erzählt. Mit der Zustimmung unserer Direktorin versuchte ich eine dafür geeignete Personen zu finden. Dies stellte sich jedoch, als nicht so einfach heraus.

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