Koffer packen

Bei der nächsten Station wurden Koffer gepackt und  SchülerInnen durften sich drei - für sie wichtige - Gegenstände für die Flucht aussuchen. 


Dann kamen sie zur Grenze! Sie bekamen von Mostafa Anmeldeformulare in Farsi und Griechisch ausgehändigt und mussten diese ausfüllen. Sofort kam die Frage, ob sie dafür ihr Handy verwenden dürfen. Herbert gestattete es nur denjenigen, die ein Handy unter den drei gewählten Gegenständen hatten. Dies führte zum nächsten Aha- Erlebnis. Jetzt verstanden die Jugendlichen zum ersten Mal, warum alle Flüchtlinge ein Handy haben und dieses für sie notwendig ist. Mostafa behandelte sie an der Grenze sehr unfreundlich und abweisend (wofür er sich später bei ihnen entschuldigte), um eine realistische Stimmung zu erzeugen. Nach dem Ausfüllen und Einreichen des Einreiseformulars und dem Abnehmen der Fingerabdrücke wurde sie noch zu ihrer Familiensituation befragt. Nun durften sie endlich einreisen und viele waren sehr erleichtert, dass es ihnen doch noch geglückt war und sie nicht abgewiesen wurden.

In der darauffolgenden Fragerunde hatte sich die Einstellung der SchülerInnen gegenüber Flüchtlingen massiv verändert.


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